Waldglashuette

Noppenkrüge Maria Theresia

mundgeblasen

Als Noppengläser bezeichnete man Trinkgläser, die mit Glastropfen, den sogenannten Noppen, verziert sind. Glassammlern sind die Gläser zumeist als Waldglas des 15. - 16. Jahrhunderts sowie als Römer des 17. Jahrhunderts bekannt. Vorläufer dieser Krüge und Becher waren bereits in der Spätantike in weiten Teilen des Römischen Reiches verbreitet.

Mit zunehmender Industrialisierung und immer besseren Möglichkeiten in der Formenherstellung werden Krüge in der heutigen Form unverändert seit dem 18. Jahrhundert in Metallformen festgeblasen, das heißt, dass sich die 1.200° heiße Glasmasse durch festes Mundblasen in die Glasmacherpfeife an die Oberfläche des Metallmodls schmiegt und so die typischen Noppen entstehen.

Interessant ist, dass speziell diese Gläser handwerklich seit Jahrhunderten unverändert hergestellt werden.

Noppenvasen Maria Theresia

handgeblasen

Noppenbecher Maria Theresia

handgeblasen